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„Wölfe“ müssen gegen Offenbach große Hypothek tilgen

11. Jun. 2026, um 00.00 Uhr

Die „Nordpfälzer Wolfe“ müssen im Kampf um den Verbleib in der Verbandsliga mit fünf Toren Differenz gewinnen. Wie das gelingen soll.

Am Sonntag empfängt die Handball-Region (HR) Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim den TV Offenbach 2 zum alles entscheidenden Rückspiel um den Verbleib in der Verbandsliga. Die Ausgangssituation ist klar: nach der 25:29-Niederlage vor zwei Wochen brauchen die „Wölfe“ einen Sieg mit fünf Toren Differenz. Würden sie mit vier Toren Unterschied gewinnen, zählen die auswärts mehr erzielten Treffer. Anpfiff ist um 16 Uhr in der Göllheimer Hans-Appel-Halle.


„Wir sind alle optimistisch gestimmt, das Ding noch drehen zu können“, gibt sich HR-Trainer Dimitri Kerber stellvertretend für sein Team sehr zuversichtlich, über den Umweg Relegation, den letzten freien Platz in der dann eingleisigen Verbandsliga ergattern zu können. Dass die Hypothek mit vier Toren Rückstand recht groß ist, haben sich die „Nordpfälzer Wölfe“ selbst zuzuschreiben. Beim Hinspiel in der Südpfalz führten sie acht Minuten vor Spielende noch mit 24:22, um dann in der Schlussphase völlig einzubrechen. „Natürlich haben wir die Schlussphase, aber auch das gesamte Spiel analysiert. Wenn es uns gelingt, unsere Schwächen abzustellen, haben wir eine gute Chance, mit mindestens fünf Treffern Unterschied zu gewinnen. Wir haben auf jeden Fall alle richtig Lust dazu“, berichtet Kerber.


Zeitstrafen vermeiden

Der Trainer hat seine Mannschaft eindringlich ermahnt, es nicht wieder zu einem solch hitzigen Spiel wie vor zwei Wochen kommen zu lassen. Da gab es nämlich 20 Zeitstrafen, davon 14 für die HR, was letztlich auch ein Grund für den Einbruch in der Schlussphase war. Kerber attestiert seinen „Nordpfälzer Wölfen“ zwei gute und motivierte Trainingswochen, die allerdings nicht in voller Mannstärke absolviert werden konnten. Die angeschlagenen Jahn Nitz und Magnus Happersberger fehlten ebenso wie der kranke Tarek Franck. Ein Ausfall der drei Leistungsträger würde den Aussichten auf den Klassenerhalt einen herben Dämpfer versetzen.


Aus den Fehlern lernen

Große Hoffnungen setzt die HR auch auf die Unterstützung ihrer Fans. „Kommt alle in die Halle und unterstützt uns. Dadurch können wir noch einmal ein paar Prozent besser spielen“, appelliert Dimitri Kerber an die Zuschauer. Die Gäste aus Offenbach haben bereits angekündigt, mit einem Reisebus nach Göllheim kommen zu wollen. Die Rahmenbedingungen für ein spannendes Spiel sind gegeben. Nun liegt es an der HR, aus den Fehlern im Hinspiel zu lernen. Packen es die „Wölfe“ nicht, den Rückstand aufzuholen, treten sie in der kommenden Saison in der Bezirksoberliga an.



Text: Michael Hehn

Fotos: Juri Tromsdorf



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