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[Herren 1] „Nordpfälzer Wölfe“ ziehen im Derby den Kürzeren

4. Mrz. 2026, um 00.00 Uhr

Groß war der Ärger bei der Handball-Region nach der knappen Niederlage gegen die HSG Eckbachtal II. Gleich zu Beginn hatte sich das HR-Team selbst stark geschwächt.


Das Derby zwischen der HSG Eckbachtal II und der Handball-Region (HR) Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim in der Verbandsliga hielt, was es versprach. Nach 60 aufregenden und emotionalen Minuten behielten die Gastgeber knapp die Oberhand und gewannen mit 36:35 (19:14).


13 Zeitstrafen und eine Disqualifikation sind ein Beleg dafür, dass das Nachbarschaftsduell mit höchster Intensität geführt wurde. Dazu gab es bereits in der dritten Spielminute eine Disqualifikation gegen Tarek Franck. HR-Spielertrainer Dimitri Kerber sprach von einer berechtigten Roten Karte gegen den Leistungsträger, was die „Nordpfälzer Wölfe“ hart traf und eine deutliche Schwächung war. Kerber sah eine „schläfrige“ erste Hälfte seines Teams, in der wieder etliche gute Tormöglichkeiten ungenutzt blieben, sodass die stark aufspielenden Eckbachtaler mit einem Vorsprung von fünf Treffern in die Pause gehen konnten.


Packender Schlagabtausch nach der Pause

Nach dem Wiederanpfiff waren die HR-Spieler deutlich wacher, glichen nach knapp zehn Minuten durch Anton Neiß zum 24:24 aus. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich ein echter Schlagabtausch. Die Führung wechselte ständig. „Leider haben wir es in dieser Phase nicht geschafft, mal mit zwei oder drei Toren in Führung zu gehen“, haderte Kerber mit den ausgelassenen Möglichkeiten und technischen Fehlern in den entscheidenden Momenten. Ärgerlich auch, dass sich die „Wölfe“ immer wieder unnötige Zeitstrafen einhandelten, die den Hausherren in die Karten spielten.


Bitteres Ende für die „Nordpfälzer Wölfe“

In der letzten Spielminute legte Eckbachtal zum 35:34 vor, ehe der stark aufspielende Anton Neiß mit seinem zwölften Treffer zum 35:35 traf. Im direkten Gegenzug gelang den „Gekkos“ die erneute Führung. Den „Wölfen“ blieb noch ein Angriff, der aber nicht zu einem Tor führte. „Leider hat dann die Konzentration für den genauen Pass gefehlt“, ärgerte sich Dimitri Kerber. Direkt danach jubelten die Gastgeber über zwei Punkte, während die HR mit ihren vergebenen Chancen haderte. „Das ist wirklich bitter für uns. Nach einem guten Kampf stehen wir mit leeren Händen da. Wir müssen aber die gezeigte Moral mit in die nächsten Spiele nehmen“, richtete der Trainer den Blick schon wieder auf die kommenden Aufgaben.


Auch das Damenteam der HR fuhr am Samstag ohne Punkte nach Hause. Beim Tabellenprimus TV Kirrweiler unterlag die Mannschaft von Trainer Thomas Loell mit 25:29 (12:15). Siegreich war dagegen die zweite Herrenmannschaft, die ihr Spiel bei der HSG Grethen/Maxdorf mit 25:18 (12:7) für sich entscheiden konnte.



Text: Michael Hehn

Foto: Juri Tromsdorf



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