
Am Samstag feierten die HR-Herren einen wichtigen 29:24 (16:11)-Auswärtssieg beim HSV Sobernheim.
In der Anfangsphase war noch nicht abzusehen, in welche Richtung sich diese Verbandsliga-Partie entwickeln sollte. „Zu Beginn hat man gemerkt, dass sich beide Teams gut aufeinander eingestellt hatten“, so HR-Spielertrainer Dimitri Kerber. Das Spiel war zunächst ausgeglichen, beide Mannschaften agierten konzentriert und ließen nur wenige einfache Tore zu. Nach etwa 20 Minuten wurde deutlich, dass die Gastgeber dem hohen Tempo der HR zunehmend Tribut zollen mussten. „Diese Phase nutzten wir konsequent aus, erhöhten das Tempo und konnten uns vor allem durch einfache Tore aus der ersten Welle erstmals absetzen“, analysierte Kerber. Besonders Niclas Burton, der mit sechs Treffern bester Torschütze der „Wölfe“ war, zeigte sich in diesen Minuten sehr treffsicher.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig. Eine stabile Abwehr und schnelles Umschaltspiel sorgten erneut für viele Möglichkeiten aus der ersten Welle. „Leider ließen wir dabei zu viele klare Chancen ungenutzt, sodass der Vorsprung nicht früher weiter ausgebaut werden konnte“, monierte Kerber.
Die Begegnung hatten die HR-Spieler aber zu jeder Zeit unter Kontrolle, auch wenn Sobernheim nicht aufgab und bis zum Schluss dagegenhielt. „Garant für den Erfolg war über die gesamte Spielzeit hinweg unsere starke Abwehrarbeit. Wir standen sehr kompakt. Im Tor zeigte Juri Tromsdorf eine starke Leistung und gab der Mannschaft viel Sicherheit“, lobte Kerber.
Weniger gefallen hat ihm trotz des Sieges, was seine Mannschaft in der Offensive bot. „Insbesondere beim Torabschluss waren wir häufig zu unkonzentriert. Das hat uns heute einen höheren Sieg gekostet und muss sich in den nächsten Spielen ändern“, fordert der HR-Trainer. Nach dem spielfreien Faschingswochenende folgen dann aufgrund der Neuterminierung des Nachholspiels gegen Bingen-Büdesheim zwei Heimspiele innerhalb von drei Tagen.
Text: Michael Hehn
Foto: Juri Tromsdorf