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Starke Abwehrleistung als gute Grundlage

30. Sep. 2025, um 10.28 Uhr

Der HSV Sobernheim war für die HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim kein echter Prüfstein. Ohne größere Probleme dominierte sie von Beginn an die Partie.

Die HR-Herren gewannen mit 30:23 (17:9) bei ihrem vierten Saisonsieg erstmals deutlich. Dadurch verbleibt die Handball-Region verlustpunktfrei in der Spitzengruppe der Verbandsliga.


Schon nach 13 Spielminuten war klar, dass, wenn nichts Außergewöhnliches passieren sollte, die „Nordpfälzer Wölfe“ einen souveränen Heimsieg einfahren. Marc Kuhn erzielte da nämlich gerade das 8:1. In der restlichen Spielzeit konnten die Gäste aus Rheinhessen der HR nicht ansatzweise gefährlich werden. „Ausschlaggebend für unseren klaren Sieg war unsere starke Defensivleistung“, lobte Trainer Dimitri Kerber seine Abwehr inklusive Torhüter.


Erneut nicht mehr als 25 Gegentreffer

Auch im vierten Saisonspiel kassierten die „Wölfe“ nicht mehr als 25 Gegentreffer, was im modernen Handball eine starke Leistung ist. Lohn dieser starken Defensivleistung waren die einfachen Tore, die die HR besonders in der ersten Halbzeit nach Ballgewinnen erzielen konnte. Dennoch sagt Kerber: „Wir hätten noch deutlich höher führen müssen.“


Die Kerber-Spieler leisteten sich nämlich den Luxus, eine Reihe bester Chancen vergeben zu haben. Gegen die unterlegenen Gegner rächte sich dies aber nicht. Auch nach dem Pausenpfiff zeigten sich die „Wölfe“ im Abschluss unkonzentriert und ließen viele gute Möglichkeiten ungenutzt. „Aufgrund der deutlichen Führung ging uns etwas an Konzentration verloren“, ordnete Dimitri Kerber den Chancenwucher ein. Positiv für den neuen Trainer war aber, dass seine Mannschaft in der Abwehr weiterhin gute Arbeit verrichtete und das Spiel letztlich souverän gewann. „Es war ein verdienter, kämpferischer Sieg“.


Ausreichend Spielzeit für jeden Akteur

Kerber nutzte den klaren Vorsprung auch, um jedem Spieler ausreichend Spielzeit zu geben. Besonders genutzt hat dies der erst 17-jährige Anton Neiß, der mit acht Treffern nicht nur bester Torschütze des „Wolfsrudels“ war, sondern auch ein belebender Faktor im Spiel der HR. Auch Erek Heinz überzeugte. Er zeigte sich eiskalt von der Siebenmeterlinie. Bei vier Versuchen leistete er sich keinen einzigen Fehlversuch.



Text: Michael Hehn https://www.rheinpfalz.de/loka...

Foto: Juri Tromsdorf

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