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Zurückgekehrt und gleich Kapitän

26. Sep. 2025, um 08.13 Uhr

Auf dem Papier hat die HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim am Sonntag in der Verbandsliga eine lösbare Aufgabe vor sich.

Doch Rückkehrer Marc Kuhn warnt davor, die Gäste aus Rheinhessen zu unterschätzen. Anpfiff gegen den noch punktlosen HSV Sobernheim ist am Sonntag um 18 Uhr in der Göllheimer Hans-Appel-Halle.


Alle drei bisherigen Saisonspiele konnten die „Nordpfälzer Wölfe“ knapp für sich entscheiden. Jedes Mal ließen sie nur 25 Gegentreffer zu, erzielten aber auch einmal nur 27 und zweimal sogar nur 26 eigene Treffer. Dass es jedes Mal zu einem doppelten Punktgewinn gereicht hat, führt Marc Kuhn hauptsächlich auf Einstellung und Moral zurück. „Diese Siege haben wir uns erkämpft. Allerdings haben wir spielerisch noch sehr viel Entwicklungspotenzial“, so der Rückraumspieler, der zu Beginn dieser Runde erneut zum „Wolfsrudel“ stieß.


„Muss noch an meiner Körpersprache arbeiten“

Nach einem kurzen Intermezzo bei der HSG Kaiserslautern trägt Marc Kuhn wieder das HR-Trikot. „Ich bin aus familiären Gründen wieder zurück nach Kaiserslautern gewechselt“, erklärt Kuhn. Nach der Geburt seiner Tochter sei es einfacher gewesen, kürzere Wege ins Training zu haben. „Mittlerweile haben wir aber unsere Routine mit der Kleinen. Zudem möchte ich wieder in dem Verein spielen, der mir am Herzen liegt“, verrät er die Gründe für die Rückkehr. Ein weiteres Argument für die HR, so Kuhn, der in Erlenbach wohnt, sei die Möglichkeit einer Fahrgemeinschaft gewesen. „Mit Tim Wenkenbach, Juri Tromsdorf und Johannes Huschens sind wir die Fraktion Kaiserslautern bei der HR“, sagt der 29-jährige Zollbeamte mit einem Lachen.


Seine Rolle im Team ist klar definiert. „Ich bin sehr stolz, die Mannschaft dieses Jahr als Kapitän durch die Saison führen zu dürfen und hoffe, der Mannschaft auf und neben dem Platz weiterhelfen zu können“, unterstreicht Kuhn den Anspruch an sich selbst. Er möchte mit seiner Erfahrung Ruhe ausstrahlen und in der jungen Mannschaft Verantwortung übernehmen. „Allerdings muss ich auch noch an meiner Körpersprache arbeiten. Die ist nicht die beste, wenn es mal nicht so läuft“, gibt sich der neue Kapitän selbstkritisch.

Makellose Ausbeute

Mit einer makellosen Ausbeute von drei Siegen aus ebenso vielen Spielen geht vieles deutlich leichter. „Die Stimmung in der Mannschaft ist natürlich super. Auch das Training fällt einem da leichter. Alle Jungs ziehen aber wirklich auch super mit.“ Marc Kuhn findet aktuell keinen Grund zu klagen.


Auch nach dem Spiel gegen Sobernheim soll das so sein. Er warnt aber: „Dass sie noch keinen Punkt haben, überrascht mich. Aber die Liga ist vom Niveau her sehr ausgeglichen“, mutmaßt der Rückraumschütze und ergänzt: „Neben der Tagesform wird es wieder auf den Willen ankommen, dieses Spiel zu gewinnen.“ Dass die „Wölfe“ diesen Willen haben, haben sie in drei Spielen zuvor bewiesen.



Text: Michael Hehn https://www.rheinpfalz.de/loka...

Foto: Juri Tromsdorf


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