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SG KORRIGIERT SCHLECHTESTE LEISTUNG

11. Mrz. 2026, um 09.57 Uhr

HANDBALL-OBERLIGA Gegen die HSV Hochfranken findet Auerbach/Pegnitz spät ins Spiel und sichert wichtige Zähler.

Harald Weidmann


„Franz Luuux! Jahn Attije!“ Hallensprecher Uwe Ditz gab sich alle Mühe, die Zuschauer des Handball-Oberliga-Spiels in Stimmung zu bringen, indem er die Torschützen energisch verkündete. Allerdings hatte er zunächst wenig Gelegenheit dazu, denn die SG Auerbach/Pegnitz tat sich gegen die abstiegsgefährdete HSV Hochfranken zu Beginn schwerer als erhofft. Am Ende leuchtete zwar doch ein deutlicher 33:22-Sieg von der Anzeigentafel der Helmut-Ott-Halle, doch im ersten Drittel des Spiels war ein Ergebnis in dieser Klarheit nicht abzusehen. „Zu viele technische Fehler.“ Franz Lux war nicht allein mit dieser Erklärung.

„Wir sind anfangs nicht richtig mit ihrer 3-2-1-Deckung zurechtgekommen“, fand David Klima. Nach dem 1:0 dauerte es bis zur achten Minute, ehe Jahn Attije das zweite Tor für die SG erzielte. Dazwischen hatten beide Seiten mehrere Chancen vergeben, die Gäste jedoch zwei Bälle an Torhüter John Niclas Martin vorbei im Netz untergebracht (2:2). Konnte man die Fehler der HSV mit dem geharzten Spielgerät begründen, war nicht zu erklären, warum die Blau-Weißen ein ums andere Mal den Ball leichtfertig hergaben. Es fehlte an der nötigen Präzision, sodass sie mehrmals an Torhüter Richard Krestan scheiterten.

Die Gäste erhöhten in der 15. Minute ihre Führung erstmals auf drei Tore (4:7), nachdem Klima vom Siebenmeterpunkt gescheitert war. „Das war zu Beginn unsere schlechteste Saisonleistung“, brachte es Lux auf den Punkt. Ab der 20. Minute jedoch begann das Spiel langsam, sich zu drehen. Man merkte den Hochfranken an, dass sie sich mit der offensiven Deckung übernommen hatten. „Die 3-2-1 kann sehr effektiv sein, wenn man sie beherrscht, sie ist aber auch extrem anstrengend“, weiß Klima. „Wir hatten im Videostudium gesehen, dass sie zuletzt auf eine 6-0-Deckung gesetzt hatten und waren anfangs etwas überrascht. Als sie dann aber müde wurden, konnten wir die Partie übernehmen.“

Tannenberger brachte Ruhe

Auch die Hereinnahme von Alexander Tannenberger brachte etwas mehr Ruhe und Struktur ins Spiel der Gastgeber. Tatsächlich gelang der SG ab der 21. Minute ein 5:0-Zwischenspurt, der die Partie zu ihren Gunsten drehte (13:10). Zusätzlich schwächten sich die Gäste immer wieder durch Zeitstrafen. Während die HSV neunmal mit einem Akteur weniger agierte, kassierten die Auerbacher lediglich eine Gelbe Karte.

In der 26. Minute – die Gäste versuchten wieder einmal, eine Unterzahl durch Herausnahme des Torwarts auszugleichen – erzielte der für den glücklosen John Martin eingewechselte Max-Anton Seiffert einen direkten Treffer und ließ sogleich noch einen zum 16:11 folgen. Beim Stand von 17:11 wurden die Seiten gewechselt. Das Spiel war vorentscheidend gedreht, denn die HSV hatte an diesem Tag kaum mehr etwas entgegenzusetzen. Knackpunkte waren das ungewohnte Spielgerät, Julius Meinel nicht als Spielmacher und Stabilisator auf dem Feld, sondern als Trainer neben der Bank, sowie Lux, Attije, Seiffert und Klima auf Seiten der SG, die nun mit Druck und schnellerem Spiel auftraten.

„Die Punkte sind extrem wichtig“, sagte Franz Lux. „Wir sind zwar Fünfter und wären mit einem Sieg gegen WaBü sogar Vierter, aber der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt gerade einmal vier Minuspunkte.“ Damit gab er gleich die Devise für das erste der drei anstehenden Auswärtsspiele vor: „Mindestens einen, lieber zwei Punkte bei der HSG Rödental/Neustadt holen.“

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