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DEZIMIERT INS ZIEL GERETTET

25. Feb. 2026, um 09.51 Uhr

HANDBAL-OBERLIGA SG Auerbach/Pegnitz setzt sich nach zwischenzeitlich komfortabler Führung knapp gegen Marktsteft durch.


Harald Weidmann


Müde, angeschlagen, aber vor allem glücklich über den Sieg und die wichtigen Punkte waren die Spieler der SG Auerbach/Pegnitz, als sie auf ihre Ehrenrunde gingen. Kurz zuvor hatte ein stark dezimierter Kader den TV Marktsteft mit 34:33 besiegt und eine zwischenzeitliche Sechs-Tore-Führung über die Zeit gerettet. Die Gäste dagegen hatten es zum wiederholten Male nicht geschafft, aus Auerbach etwas Zählbares mitzunehmen und saßen enttäuscht auf der Bank.

Dass der Sieg in der Handball-Oberliga so knapp ausfiel, hatte mehrere Gründe. „Ich denke nicht, dass wir in absehbarer Zukunft noch einmal eine Sieben wie im letzten Drittel des Spiels auf dem Feld sehen werden“, sagte Co-Trainer Daniel Schalanda. Schon zu Beginn hatte es einige Überraschungen gegeben. Erneut musste man auf Alexander Tannenberger verzichten, Paul Neuß war aus beruflichen Gründen nicht dabei.

Ehemalige halfen aus

Jan Rohrbach war wegen einer Entzündung in der Schulter nur als Betreuer anwesend, während mit Franz Lux, Johannes Förster und Maxim Pankraz drei nur bedingt einsatzfähige Akteure auf der Bank saßen. Um einen konkurrenzfähigen Kader zu stellen, hatte man in die Kiste der Ehemaligen gegriffen und Matthias Schnödt und Stephan Bruckmayer aufgeboten. Schnell brachten Tizian Podlech und Pankraz ihre Farben mit 2:0 in Führung, doch schon in der dritten Minute gab es einen ersten Dämpfer, als David Klima für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Die Blau-Weißen hielten den Vorsprung, setzten sich aber nicht weiter ab. Dazu war das Rücklaufverhalten gegen die Gäste nicht ausreichend, weshalb in der Folge auch die Torhüter selten eine Hand an den Ball brachten.

„Die Jungs hatten wenig Glück und haben über weite Strecken nicht viel erwischt. In den entscheidenden Momenten aber waren sie mit wichtigen Paraden da“, fand Schalanda. So hielt Max-Anton Seiffert in der neunten Minute beim Stand von 8:4 einen Strafwurf, John Martin entschärfte kurz vor der Pause einige freie Bälle. Die Gäste kamen zwar immer wieder viel zu schnell zu leichten Toren, doch die SG hielt mit einer konsequenten Offensive dagegen.

Kurzzeitig betrug der Vorsprung wieder vier Tore (14:10), dann kamen die „Green Boys“ auf einen Treffer heran (15:14), bevor David Klima und Jahn Attije den Pausenstand von 18:15 herstellten. Im Verlauf der zweiten Hälfte wurden die Unmutsbezeugungen der Tribüne über die Schiedsrichter immer lauter, auch weil sie in der 36. Minute Klima nach seiner dritten Zeitstrafe endgültig des Feldes verwiesen hatten.

Vor allem aber, weil die Fans erkannten, dass das Team sie brauchte. Zumal ab der 40. Minute auch Maxim Pankraz wegen seiner wieder aufgebrochenen Wadenverletzung ausfiel. „Heute wollte die ganze Halle den Sieg“, freute sich Schalanda über die Unterstützung. Ohne die Rückraumachse Klima–Pankraz kam das Spiel der SG ins Stolpern.

Jahn Attije, Thomas Raß und Tizian Podlech waren in der Hauptsache verantwortlich, dass der Vorsprung nur langsam schmolz. Auch die Torhüter trugen nun ihren Teil bei, und so brachte man die Führung verdient über die Zeit. Als Podlech etwa 30 Sekunden vor Schluss mit seinem siebten Tor das 34:32 erzielte, blieb den Gästen nur noch Zeit für den Anschluss (34:33). Podlech hatte später das passende Fazit: „Samstagabend-Krimi in Auerbach.“ Für kommenden Samstag beim MTV Stadeln hofft das Blau-Weiße Lager auf einen gesünderen Kader.


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