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DEBÜT-TOR FÜR 17-JÄHRIGEN BIRNMEYER

6. Okt. 2026, um 13.06 Uhr


HANDBALL-OBERLIGA Auerbach/Pegnitz setzt sich nach 0:2-Rückstand gegen Helmbrechts/Münchberg deutlich durch.


Harald Weidmann


Rechnung beglichen. Anders als im Vorjahr ließ die SG Auerbach/Pegnitz im Heimspiel gegen die SG Helmbrechts/Münchberg diesmal keinen Zweifel aufkommen und besiegte die Oberfranken in der Handball-Oberliga klar mit 39:26 (18:12). Es dauerte etwa 15 Minuten, bis die Gastgeber das Spiel im Griff hatten. „Wir wussten von ihrer provokanten Art zu spielen“, sagte Maxim Pankraz nach der Partie.

„Ich weiß nicht, ob das ihre übliche Spielweise ist, aber gegen uns scheinen sie immer besonders motiviert zu sein.“ Ähnlich urteilte Trainer Daniel Schalanda. „Du kommst schon ein wenig ins Grübeln, wenn du nach einer Minute bereits mit 0:2 zurückliegst. Da kommen Erinnerungen an die vergangene Saison hoch, aber zum Glück haben sich die Jungs nicht aus der Ruhe bringen lassen.“

Nach einer knappen Viertelstunde hatten die Blau-Weißen ihren Rhythmus gefunden. Ausschlaggebend war erneut eine sehr gute Leistung von Torhüter Max-Anton Seiffert in Zusammenarbeit mit einer aggressiv und konzentriert zu Werke gehenden Abwehr. Mit zwei schnellen Toren von Tim Bäßler (12.) gelang erstmals der Ausgleich (5:5), Jan Rohrbach und Paul Himml erzielten jeweils eine knappe Führung und nachdem Seiffert in der 15. Minute einen Strafwurf entschärft hatte, brachte David Klima die SG mit zwei Toren in Front (8:6).

Münchbergs Trainer Jens Brett nahm seine erste Auszeit, doch schon vier Minuten später rief er erneut zur Besprechung, denn die SG war mit einem 4:1-Zwischenspurt davongezogen (12:7). Es gab kein Halten mehr, außer zwischen den Pfosten der Blau-Weißen.

Die Gäste zeigten wenig Abwechslung in ihrer Spielweise, liefen sich häufig nach ähnlichen Aktionen im Abwehrblock der Hausherren fest und wenn doch etwas durchkam, wurde es von „Manton“ entschärft. „Sie haben wenig aus dem Spiel heraus getroffen, sondern oft durch Einzelaktionen oder Gegenstöße“, analysierte Maxim Pankraz. Pegnitz dominierte nun das Spiel, als die Seiten gewechselt wurden, lag man vorentscheidend mit 18:12 in Führung.

Direkt nach Wiederbeginn zeigte David Klima mit zwei schnellen Toren, dass die zweite Halbzeit mindestens genauso dominant verlaufen würde. Die Gäste verstrickten sich mehr und mehr in Diskussionen mit den guten Unparteiischen. Ein Versuch, den Rhythmus des Spiels zu stören, denn es wurden ihnen fünf Strafwürfe zugesprochen - Auerbach drei - und sie wurden nur einmal für zwei Minuten reduziert, während die Gastgeber fünfmal mit einem Mann weniger auskommen mussten.

Die Gastgeber ließen sich nicht provozieren und zogen trotz einer kurzen schöpferischen Pause von der 48. bis zur 53. Minute unaufhaltsam davon. „Es ist nicht leicht, bei dieser Überlegenheit die Spannung konstant hoch zu halten“, erklärte Schalanda die Nachlässigkeiten, die den Gästen einen 3:1-Lauf und etwas Hoffnung bescherten (32:24). Dass Jens Brett dann eine Auszeit nahm, kam Auerbach mehr zugute, da man sich fassen und die Partie souverän zu Ende spielen konnte. Großer Jubel brach in der 58. Minute aus, als der 17-jährige Philipp Birnmeyer in seinem ersten Spiel für das Oberliga-Team sein erstes Tor vom Kreis erzielte. Schalanda blickte schon kurz danach eine Woche voraus, wenn man bei der HSG Rödental/Neustadt antritt und in einem Spiel ohne Harz auf den Top-Werfer der Liga, Andreas Wolf, trifft. „Eine ebenso große Herausforderung, nur auf eine andere Weise.“




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